Vorgeschichte

Die Siedlung Thomasweg/Stationsstrasse im Quartier Liebefeld in Köniz wurde zwischen 1957 und 1969 gebaut und besteht heute aus drei- bis viergeschossigen Mehrfamilienhäusern. Heute umfasst das Areal 142 Wohnungen und einen Kindergarten. Die Wohnungen liegen in einem tiefen Mietpreissegment und entsprechen nicht mehr zeitgemässem Wohnraum. 

Umfassende Testplanung

Die HIG Immobilien Anlage Stiftung (HIG) erwarb die Siedlung Thomasweg/Stationsstrasse im Jahre 2005. Bereits damals gab es Überlegungen, die Liegenschaften gelegentlich und ohne Zeitdruck auf Sanierungs- und auf mögliche Entwicklungspotentiale zu prüfen. 2012/13 hat die HIG nach vorgängiger Absprache mit der Gemeinde Köniz eine umfassende Testplanung durchführen lassen. Dies mit der Zielsetzung, eine mögliche zukünftige Nutzung des Areals und eine aus städtebaulicher Sicht sinnvolle bauliche Entwicklung aufzuzeigen.

Resultate aus der Testplanung 

·       Areal bietet sich für verdichtete Bauweise an

·       Bausubstanz veraltet

·       Grundrisse der Wohnungen nicht zeitgemäss

·       Sanierung der bestehenden Bauten unverhältnismässig

·       Schlechte Energieeffizienz, Verbesserungspotenzial durch Sanierung ungenügend

·       Keine alters-/behindertengerechte Sanierung möglich

·       Sozialverträgliche Realisierung einer Ersatzbaulösung in Etappen möglich

 

Bereits nach der ersten Phase der Testplanung (Analyse der bestehenden Liegenschaften) kamen die beiden mit der Testplanung beauftragten Architektur-Büros unabhängig voneinander mit überzeugenden Argumenten zum Schluss, dass ein Ersatzneubau die nachhaltigste und zukunftsorientierteste Lösung ist.

 

Einigkeit herrschte ebenfalls in der Feststellung, dass sich eine Siedlungsentwicklung nach innen an diesem hervorragend mit ÖV erschlossenen Standort auch aus städtebaulicher Sicht geradezu anbietet.


Bauherrschaft

HIG Immobilien Anlage Stiftung

Die HIG - 1969 gegründet - ist eine unabhängige Stiftung im Sinne von Art. 53g ff. des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und bezweckt die kollektive Anlage und Verwaltung der von den Anlegern eingebrachten Gelder. Ansprüche erwerben können alle in der Schweiz domizilierten steuerbefreiten Einrichtungen der zweiten Säule und der Säule 3a. Aktuell sind rund 150 Vorsorgeeinrichtungen bei der HIG angeschlossen.

 

Die HIG investiert die ihr zufliessenden Mittel zum Zwecke der langfristigen Anlage, vorwiegend in direkt gehaltene Immobilien in der Schweiz. Im Fokus stehen nachhaltig marktgängige Wohnliegenschaften im mittleren Mietzinssegment. Betagten-, Alterswohn- und Pflegezentren sowie Mischbauten (Wohn-/ Geschäftsliegenschaften) sind ebenfalls zugelassen.

 

Auch wenn die HIG das Rechtskleid einer «Stiftung» trägt, bezieht sie keine Unterstützung der öffentlichen Hand und kann daher nicht mit einer gemeinnützigen oder sozialen Institution verglichen werden. Die HIG hat ihre Anlagen nach wirtschaftlichen Kriterien zu tätigen.

Weitere Informationen finden sich auf www.hig.ch.