Vision

Massvoll verdichten, wo Verdichten Sinn macht

Mit der geplanten neuen Siedlung wird Wohnraum für ein breitgefächertes Zielpublikum aus der Mittelschicht geschaffen. Sowohl Singles als auch Paare aller Altersstufen und Familien werden mit dem Angebot im mittleren Preissegment angesprochen. Die zentrale Lage und die hervorragende ÖV-Anbindung machen die Siedlung auch für ältere Personen äusserst attraktiv. Der Schwerpunkt in Bezug auf den Wohnungsmix liegt bei mittelgrossen Wohnungen, da sich diese sowohl für Paare wie auch für Kleinfamilien eignen. Ergänzend dazu werden kleinere und grössere Einheiten geplant. Zwecks Durchmischung und Belebung des Quartiers ist entlang der Könizstrasse im Erdgeschoss auch Platz für Gewerbe- und Verkaufsflächen vorgesehen. Die Bedürfnisse der Gemeinde nach der Weiterführung des auf dem Areal bestehenden Kindergartens werden erfüllt. Je nach Bedürfnis der Gemeinde wäre die HIG auch bereit, für einen Teil der Überbauung die Erstellung von Alterswohnungen (mit oder ohne Zusatzserviceleistungen) zu prüfen.

Moderner Wohnraum im mittleren Preissegment für die breite Bevölkerung 

Die HIG hat sich mit dem Thema «Schaffung von günstigem  Wohnraum» auseinandergesetzt. Die Grösse des Areals und dessen Dreiteiligkeit lädt - auf Basis der vorgeschlagenen Nutzungsplanänderung - zu einer Differenzierung in der Objektpositionierung ein.

Nach konstruktiven Gesprächen mit der Gemeinde und dem Quartierverein ist die HIG zur Überzeugung gelangt, dass eine differenziertere Betrachtungsweise für die einzelnen Baufelder (Sektoren) durchaus Sinn macht.

 

Es ist das erklärte Ziel der HIG, auf einem der drei Baufelder Wohnraum in einem einfacheren Standard und «günstigeren» Preis-Segment anzubieten. 

Sozialverträglicher Umsetzungsprozess

In der angepassten ZPP werden die Anliegen nach einem sozialverträglichen und nachhaltigen Projekt berücksichtigt. Konkret hat sich die Eigentümerin dazu bekannt, die Überbauung in Etappen zu realisieren und einen Teil der Wohnungen in einem günstigeren Preissegment mit tieferem Ausbaustandard und kleineren Flächen anzubieten. Die Umsetzung in Etappen erlaubt einerseits eine frühzeitige Information der Mieter, andererseits bietet die Etappierung bisherigen Mietern die Möglichkeit, bei passender Gelegenheit innerhalb der Siedlung umzuziehen.

Quartierverein bringt sich ein

Bereits in einer frühen Phase suchte der Quartierverein Liebefeld-Leist den Kontakt mit der Bauherrschaft und konnte so die Anliegen des Quartiers und der heutigen Mieter einbringen. Der Verein wie auch die Gemeinde werden im Gremium, welches die Projekte aus dem Architekturwettbewerb oder dem Studienauftrag beurteilt, Einsitz haben und so die Anliegen der Bevölkerung einbringen. 

 

Mit dem gewählten Vorgehen ist sichergestellt, dass Gemeinde und Quartierverein die Entwicklung des Quartiers entscheidend mitgestalten können.